Berliner Räumung

Hätten Sie gewusst, was eine „Berliner Räumung“ ist?

Als Vermieter kann man durchaus einmal das Pech haben, eine Wohnung räumen lassen zu müssen. Die Räumungskosten sind dann (neben dem Schaden aus dem zumeist vorausgegangenen Mietausfall und den Kosten der Räumungsklage) zunächst vom Auftraggeber, also vom Vermieter zu erbringen – ärgerlich!


Bei der Berliner Räumung gibt ein Gerichtsvollzieher dem Vermieter sofort die Verfügungsgewalt über seine Wohnung zurück und versteigert die in der Wohnung verbliebenen Gegenstände des Mieters im Rahmen des geltend gemachten Vermieterpfandrechtes. Der Erlös aus dieser Versteigerung steht für die Deckung der Räumungskosten zur Verfügung.

Oft fallen aber die Räumungskosten höher aus, als der Erlös der Versteigerung. In diesen Fällen musste der Vermieter früher regelmäßig noch eine zweite Klage auf Erstattung der Differenz gegen den Mieter erheben. Seit 01.05.2013 ist es möglich, diese überschießenden Kosten auf Antrag im selben Verfahren gegen den Mieter festsetzen zu lassen. Bei mittellosen Mietern ein schwacher Trost, aber immerhin eine gewisse Ersparnis an Aufwand und weiteren Kosten. (BSK)

Nicole Kruß
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